Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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„Mein Garten ist mein Herz“ - die Gärten des Fürsten Pückler
4-tägige Fahrt zur Kultur und Gartenbaukunst vom 09. - 12. Juli 2017


„Wer mich ganz kennenlernen will, muß meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz“, hat Fürst Pückler einmal gesagt. Also muss man sich, wenn man den Schriftsteller, Gartenkünstler, Schwerenöter und Dandy Pückler näher kennenlernen möchte, auf den Weg zu seinen Gärten machen. Die Bekanntschaft mit Fürst und Garten machen wir bei einer viertägigen Reise, bei der die großartigen Gartenschöpfungen Muskau und Branitz im Mittelpunkt stehen. In der Nachfolge der klassischen englischen Landschaftsgärten gehören die beiden Schöpfungen zum besten, was die europäische Gartenkunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Neben diesen beiden Gesamtkunstwerken aus Natur, Gartenkunst und Architektur widmen wir uns aber auch noch zwei anderen, sehr speziellen Gärten, dem Rosengarten in Forst und dem Kromlauer Park. Die geschäftige Stadt Cottbus und die stillen Fließe des Spreewaldes sind weitere Ziele.

09. 07. 17
Von Frankfurt aus begeben wir uns zunächst auf direktem Weg ins thüringische Weimar. Über der Stadt erhebt sich der Ettersberg mit dem barocken Schloss Ettersburg. Es diente der bekannten Herzoginwitwe Anna Amalia als Sommerresidenz und wurde damals um einen großzügigen Park erweitert. Dieser wiederum erfuhr ab 1845 einen weiteren Ausbau nach Anregungen und Plänen von Fürst Pückler. Von ihm stammt auch die grandiose Schlossallee. Nach einer Pause in Weimar selbst geht es dann weiter nach Cottbus, wo wir einen Rundgang durch die Altstadt unternehmen und dann unser Quartier beziehen.

10. 07. 17
Das Ziel des Tages ist Fürst Pücklers ambitioniertestes Projekt, Muskau. Der Fürst ließ die kleine Stadt an der Lausitzer Neiße regelrecht zur Gartenstaffage seines über 830 Hektar großen Landschaftsparks werden. Dieses gewaltige Projekt überstieg auf Dauer die finanziellen Möglichkeiten des Fürsten und so musste diese Besitzung schließlich verkauft werden. Der Park war damals annähernd vollendet und ist trotz der Tatsache, dass ihn seit 1945 die polnische-deutsche Grenze teilt, gut erhalten. Wir unternehmen einen ausführlichen Rundgang durch den Garten, lassen uns von den zahlreichen grandiosen Sichtachsen beeindrucken und besuchen die Ausstellung im wiederhergestellten Schloss. Unweit von Bad Muskau liegt der Park von Kromlau. Er wurde vom Großgrundbesitzer Friedrich Hermann Pötschke, einem Zeitgenossen Pücklers, angelegt und beeindruckt durch seine Staffagearchitekturen und eine enorme Fülle von Azaleen und Rhododendren. Auch wenn diese nicht blühen ist der gut 200 Hektar große Park eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit. Bei einem Rundgang lernen wir die reizvollsten Partien kennen. Danach geht es wieder zurück nach Cottbus.

11. 07. 17
Wir beginnen den Tag mit einem Besuch eines Bauwerks, das von Cottbus-Besuchern eher selten angesteuert wird. Das Cottbuser Theater ist eines der schönsten Jugendstiltheater und hat sich ohne große Veränderungen bis heute erhalten. Danach begeben wir uns in den Vorort Branitz und erkunden Pücklers zweite große Gartenschöpfung. Hier in der Spreeniederung waren die Voraussetzungen für einen Park besonders ungünstig, umso erstaunlicher ist, was Pückler hier geschaffen hat. Wasserläufe und Staffagen wie die Grabpyramide verleihen dem reizlosen Gelände den zauber einer idealen Landschaft. Neben dem Park besuchen wir natürlich auch das Schloss, das Pückler bis zu seinem Lebensende bewohnte. Den Schlusspunkt des Tages setzt ein Abstecher nach Forst an der polnischen Grenze. Dort verzaubert der Ostdeutsche Rosengarten mit über 900 Rosensorten.

12. 07. 17
Gleich der Hinfahrt wollen wir die Rückfahrt für einen interessanten Zwischenstopp unterbrechen. Cottbus befindet sich am Rande des berühmten Wasserlabyrinths des Spreewaldes. Bei einer Kahnfahrt wollen wir uns auf den ganz eigenen Reiz dieser Landschaft einlassen und ein bisschen was von der unglaublichen Ruhe dieser stillen Fließe mit nachhause nehmen. Die weitere Rückfahrt nach Frankfurt auf direktem Wege über die Autobahn

Änderungen im Ablauf und im Programm unter Vorbehalt.

  • Abfahrt
    Sonntag, 09.07.2017 um 8:00 Uhr am Südbahnhof Frankfurt, Diesterwegplatz
  • Rückkunft
    Mittwoch, 12.07.2017 gegen 17:30/18:00 Uhr geplant
  • Reisepreis:
    Im Doppelzimmer 497,00 €
    Im Einzelzimmer 545,00 €

Leistungen:

  • • 3 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Hotel Radisso Blu Cottbus, „Business Class“-Zimmer mit selbst regelbarer Klimaanlage inklusive freier Nutzung des Fitnessbereiches, WLAN etc., Begrüßungsgetränk
  • Kurtaxe sowie kommunale City-Tax
  • moderner Komfort-Reisebus der Firma Klieber, Groß-Zimmern
  • der Bus steht die gesamte Reisedauer vor Ort zur Verfügung
  • durchgängige Reiseleitung und Führungen durch Kunsthistoriker Thomas Huth
  • zusätzlich örtliche Führung im Staatstheater Cottbus
  • Eintritte, Reservierungsgebühren und Führungslizenzen: Staatstheater Cottbus, Schloss Muskau mit Dauerausstellung, Park Muskau, Schloss Branitz, Rosengarten Forst
  • Kanhnfahrt durch den Spreewald
  • Straßen-, Schwerlast- und Parkplatzgebühren
  • Informationsmaterial
  • freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Cottbus
  • Reisepreissicherungsschein
  • Reiserücktrittsversicherung Abschluss auf Anfrage über rundum kultur möglich

Anschrift Hotel:

Radisson Blu Hotel
Vetschauer Strasse 12
03048 Cottbus
www.radissonblu.com/hotel-cottbus


Anmeldungen über:
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Schleidenstr. 22
60318 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 / 50 69 67 15
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