Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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„Noch österreichisch und doch schon
eher schweizerisch: Vorarlberg“
5-tägige Fahrt vom 21. – 25. September 2016


Österreich bietet für den Kunstreisenden eine Fülle bemerkenswerter und oft besuchter Ziele. Vorarlberg gehört merkwürdigerweise nicht dazu und hat dennoch viel zu bieten. Das Land an Bodensee und Alpenrhein ist uralter Kulturboden und wartet mit Zeugnissen seiner Geschichte von der Römerzeit bis in die jüngere Vergangenheit auf. Nicht darüber vergessen sollte man auch die moderne Architektur, die nicht wenige für die interessanteste ganz Österreichs halten.
Das breite Tal des jungen Rhein teilt sich Vorarlberg mit den beiden Nachbarn Liechtenstein und Schweiz. Grenzen sind hier nur eine eher abstrakte Konstruktion, die kulturellen Gemeinsamkeiten überwiegen und schaffen sanfte Übergänge. Aus diesem Grund wird unsere Fahrt in den westlichsten Zipfel Österreichs auch in das kleine Fürstentum mit dem  großen Geld führen und die Ostschweiz nicht aussparen.
Zu den Zielen unserer fünftägigen Reise zählen die Landeshauptstadt Bregenz, das historische Zentrum Feldkirch und das geschäftige Dornbirn. Wir besuchen aber auch versteckte Kostbarkeiten wie das schmucke Dorf Schwarzenberg im Bregenzer Wald mit seinem Angelika-Kauffmann-Museum oder die äußerlich unscheinbare Kirche von Damüls. Der Abstecher in die Schweiz lockt mit ganz großer Kunst, dem Weltkulturerbe der Abtei St. Gallen, und mit schweizerischen Bilderbuchszenerien wie Appenzell, Trogen und der Miniaturstadt Werdenberg. Das Fürstentum Liechtenstein bietet aber auch mehr als Geld und Zinsen: die nur mäßig hübsche Hauptstadt Vaduz glänzt durch ein großartiges modernes Doppelmuseum für Kunst. In der  noch ganz neuen HILTI Art Foundation z. B. erwarten uns Werke von Gauguin, Picasso, Giacometti, Beckmann und vielen anderen.   
   
21. 9. 2016
Wir starten um 8:00 Uhr wie gewohnt in der Cheshamer Straße und fahren direkt über die Autobahn nach Bregenz. Bei einem Stadtspaziergang lernen wir die kleine, aber charmante Oberstadt der Vorarlberger Landeshauptstadt kennen und werfen auch einen Blick auf die römischen Ausgrabungen von Brigantium. Die eigenwillige „Heldendankkirche“ Mariahilf wird uns auch einen Stopp wert sein.
Danach setzen wir unsere Reise zu unserem Standort für die nächsten Tage fort. Feldkirch ist die historische Hauptstadt des Landstriches, den man heute Vorarlberg nennt, und weist im Vergleich zu Bregenz viel mehr alte Bausubstanz auf. Wir unternehmen einen Rundgang durch die wohl erhaltene Stadt unter der Schattenburg. Dann erst geht es ins Hotel.

22. 9. 2016
Kleines Land – großes Geld, so könnte man etwas ketzerisch Liechtenstein auf eine Kurzformel bringen. Sehen wir mal nach, was der Geldsegen der letzten Jahrzehnte dem kleinen Land gebracht hat. Wir besuchen zuerst die stolze „Hauptstadt“ Vaduz und werfen einen Blick auf das Domizil des regierenden Fürsten, auf Schloss Vaduz. Innenbesichtigungen sind nicht möglich, aber das Äußere ist wegen seiner bauhistorischen Besonderheiten und der landschaftlich schönen Lage sehenswert. Unten in der Stadt widmen wir uns dem großen Doppelmuseum, das der Kunst gewidmet ist. Wir sehen die temporäre Ausstellung im Kunstmuseum (das Thema ist noch nicht veröffentlicht) und in der neuen Hilti-Art-Foundation Höhepunkte der eigenen Sammlung mit Werken von Gauguin, Picasso, Marc, Magritte, Beckmann, Giacometti und anderen.
Der Rückweg nach Feldkirch führt uns dann über Balzers mit seinem eindrucksvoll gelegenen Schloss und über das schweizerische Werdenberg, die sicher kleinste Stadt der Schweiz, mit geschlossen erhaltenem Stadtbild zu Füßen des gleichnamigen Schlosses.
Danach geht es zurück nach Vorarlberg ins Hotel.

23. 9. 2016
Der heutige Tag ist den Schweizer Nachbarkantonen Appenzell und Sankt Gallen gewidmet. Als erstes Ziel steuern wir die alte Klosterstadt Sankt Gallen an, wo mit der grandiosen barocken Klosterkirche und der weltberühmten Bibliothek zwei absolute Höhepunkte der Reise auf uns warten. Der gesamte Stiftsbezirk ist UNESCO-Welterbe. Die benachbarte Altstadt werden wir darüber aber nicht vergessen – sie weist hübsche Straßenzüge auf und ist als protestantische Bürgerstadt von ganz anderer Grundstimmung als der Bezirk des katholischen Stiftes.
Den Rückweg nutzen wir, um zum einen mit Appenzell eine Ort kennenzulernen, der typischer für die Schweiz nicht sein kann, und zum anderen den einzigartig gut erhaltenen Ortskern von Trogen mit seinen Palästen der Zellweger-Dynastie zu besuchen.
Danach gelangen wir auf kürzestem Weg wieder nach Feldkirch.

24. 9. 2016
Heute schlagen wir einen großen Bogen durch das waldreiche Herz Vorarlbergs, den Bregenzerwald. Die Landschaft lockt nicht mit schroffen Felsgraten, bietet aber im dünn besiedelten Tal der Bregenzer Ache ungemein reizvolle Szenerien. Zunächst aber werfen wir einen Blick auf den großen Renaissancepalast der Fürsten Waldburg in Hohenems. Die fürstliche Familie führt ein offenes Haus und hat sich ganz und gar der Kunstpflege verschrieben.
Über Dornbirn, das wirtschaftliche Zentrum des Landes, geht es dann hinauf nach Schwarzenberg. Der kleine Ort gefällt durch viele gepflegte alte Holzbauten und seit einigen Jahren lockt neben der alljährlichen Schubertiade auch ein attraktives Museum für die große Tochter des Dorfes, die Malerin Angelika Kauffmann.
Von Schwarzenberg aus geht es durch die Berg- und Tallandschaft des Bregenzerwaldes bis wir auf der Passhöhe das Dorf Damüls erreichen. Hier überraschen schöne gotische Fresken in der Pfarrkirche. Und zu guter Letzt besuchen wir noch Bludenz, das Tor zum Montafon, und machen einen Bummel durch die südländisch anmutende Altstadt.
Entlang der Ill erreichen wir dann bald zum letzten Mal Feldkirch.

25. 9. 2016
Damit wir den Rückreisetag nicht ausschließlich im Bus verbringen, werden wir der bayerischen Inselstadt Lindau einen Besuch abstatten. Die ehemalige freie Reichsstadt erfreut durch eine wunderbar geschlossen erhaltene Altstadt mit einem der schönsten Rathäuser im deutschen Südwesten.
Danach geht es dann aber auf direktem Wege nach Friedrichsdorf.

Änderungen im Ablauf bleiben unter Vorbehalt

  • Abfahrt: Mittwoch, 21.09.2016 um 8:00 Uhr in Friedrichsdorf, Cheshamerstraße (gegenüber „Schuh Braun“)
  • Rückkunft: Sonntag, 25.09.2016 in Friedrichsdorf

Leistungen:

  • 4 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im 4-Sterne-Hotel „Montfort das Hotel****“, Feldkirch
  • Moderner Komfort-Reisebus der Firma Pitz Reisen, Neu-Isenburg, der Bus steht die gesamte Reisedauer vor Ort zur Verfügung
  • Durchgängige Reiseleitung und Führungen durch Kunsthistoriker Thomas Huth
  • Eintritte: Burg Werdenberg, Kunstmuseum Vaduz, HILTI Foundation, Stiftsbibliothek St. Gallen, Angelika Kaufmann Museum
  • Örtliche Führungen: Kunstmuseum Vaduz, HILTI Foundation Vaduz
  • Maut und Strassengebühren
  • Parkplatzgebühren
  • Informationsmaterial, Literatur über die Region
  • Reisepreissicherungsschein

Preise pro Person:

Im Doppelzimmer € 780,-
Im Einzelzimmer € 848,-

Reiserücktrittsversicherung

Abschluss - mit oder ohne Selbstbeteiligung - auf Anfrage über rundum kultur möglich.

Anschrift Hotel:

  • Montfort das Hotel****, Galuragasse 7, A-6800 Feldkirch
    Telefon: 0043 (0)5522 72189, www.montfort-dashotel.at

Hinweis zur Währung:

  • Die Schweiz ist kein Mitglied der EU. Daher kann in der Schweiz i. d. R. auch  nicht mit dem Euro bezahlt werden.
  • In der Schweiz ist die Währung Schweizer Franken (CHF), unterteilt in Rappen.
  • Bar-Stückelung:
    Münzen: 5, 10, 20 und 50 Rappen (Cent) und 1,2 und 5 Franken.
    Scheine: 10, 20, 50, 100, 200 und 1.000 Franken.
  • In der Schweiz kann man überall mit den üblichen Kreditkarte oder EC-(Maestro-)Karte bezahlen. Die meisten Geldautomaten in der Schweiz, so wie in Deutschland auch, gehören zum CYRRUS- oder MAESTRO-System. So kann man auch mit einer deutschen EC-Karte Geld problemlos (aber gegen Gebühr der eigenen Hausbank) an allen Geldautomaten abheben.
  • z. B. Umrechnungskurs am 02.11.2015:
    1 Euro = 1,0873 Schweizer Franken / 1 Schweizer Franken = 0,9198 Euro


Anmeldungen über:
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Schleidenstr. 22
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Tel.: 069 / 50 69 67 15
Fax: 069 / 50 92 76 95
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