Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Kunst und Kultur am Golf von Neapel
7-tägige Standortstudienreise zu herausragenden Zeugen einer Kulturtradition von der Antike bis zum Barock in Kampanien 10. - 16. Sep. 2017


„Neapel sehen und sterben“ ist der sprichwörtlich gewordenen Ausdruck für die Sehnsucht der Deutschen nach dem Land, wo die Zitronen blüh'n. Zu den Höhepunkten klassischer Italienreisen gehörte schon zu Goethes Zeiten das fantastische Panorama der Stadt Neapel am weit geschwungenen Küstenbogen vor dem Hintergrund des Vesuvs. Aber nicht nur die einmalige Szenerie lockt die Reisenden an den Golf von Neapel, es ist vielmehr die Verbindung von Landschaft, Natur und vor allem Geschichte, die das Herz Kampaniens so anziehend macht. Bei einer siebentägigen Flugreise werden wir uns vom Zauber der Region gefangennehmen lassen und uns ausführlich mit dem Erbe der Antike beschäftigen. Herculaneum, Pompeji und das berühmte archäologische Museum Neapels sind bedeutende Ziele unserer Reise. Darüber hinaus werden wir die Altstadt Neapels, die zum Weltkulturerbe der UNSECO zählt, kennen lernen. Das „centro storico“ erzählt Geschichten von Palästen und Gassenjungen, von Pizza und Krippen, von großer Frömmigkeit und großen Verbrechen. Ein Ausflug wird uns aus der Hauptstadt Neapel mit der mondänen barocken Residenz, dem „Versailles des Südens“, mit Caserta und seiner großartigen Schloss- und Parkanlage bekannt machen. Und natürlich darf auch ein Fahrt entlang der atemberaubenden Amalfiküste nicht fehlen. Hier beeindrucken nicht nur die steile Felsenküste und die kühne Lage der Dörfer, sondern auch die Fahrkünste der Busfahrer.

10. 09. 17
Wir treffen uns um 8 Uhr im Terminal 1, Ebene 2, auf dem Flughafen Frankfurt. Der Start der Lufthansa-Maschine LH 334 ist für 10:10 Uhr vorgesehen. Nach unserer Landung in Neapel starten wir unser Besichtigungsprogramm mit einer Fahrt auf den Vesuv, den Berg, der dieser Region schon so viel Unheil brachte, der aber auch atemberaubende Blicke auf den Golf von Neapel gewährt. Danach geht es zu unserem Standquartier für den Rest der Reise, in das Hotel La Medusa in Castellammare di Stabia. Die ehemalige Bourbonenresidenz aus dem 18. Jahrhundert besticht durch Eleganz und einen großen Garten. Hier nehmen wir auch das Abendessen ein.

11. 09. 17
Ein Tagesausflug macht uns mit einer der spektakulärsten Küstenstraßen Europas bekannt. Wir folgen der wild zerklüfteten Amalfiküste und sehen malerische Dörfer, die an steilen Felshängen hinaufzuwachsen scheinen. Das bekannteste ist sicher Positano, das vom Meeresgott Poseidon persönlich gegründet worden sein soll. Die namensgebende Stadt Amalfi ist uns einen längeren Aufenthalt wert. Das malerische Stadtbild um den Dom S. Andrea erfreut durch große Geschlossenheit. Außerdem besuchen wir das Städtchen Ravello, dessen Dom auf seinen romanischen Bronzetoren auf 54 Feldern die Passionsgeschichte erzählt. Zurück geht es durch das Hinterland nach Castellammare. Abendessen im Hotel.

12. 09. 17
Der ganze Tag ist den beiden antiken Ruinenstädten Pompeji und Herculaneum gewidmet. Pompeji ist wie das unweit gelegene Herkulaneum durch einen Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 verschüttet worden. Auf die blühende Stadt ging ein Asche- und Bimssteinregen nieder, der alles Leben bis zu 7 Meter stark begrub. Im 18. Jahrhundert begann man die Trümmerstätte auszugraben; ihr Ruhm verbreitete sich durch die vielen Reisenden rasch über ganz Europa. Ein Rundgang gewährt uns nicht nur Einblicke in die Stadtstruktur, sondern auch in den Lebensstil wohlhabender Römer. Im Gegensatz zu Pompeji verschüttete Herculaneum ein gewaltiger Lavaschlamm die Stadt. Das Erkalten der Schlammmassen konservierte sogar mehrstöckige Häuser, sodass Herculaneum einer der raren Orte ist, an denen sich antike Stadthäuser in ganzer Größe bewundern lassen. Das Ausgrabungsfeld ist allerdings kleiner als in Pompeji, da ein teil der antike Stadt heute durch die „moderne“ Stadt Resina überbaut ist. Nach so viel antiken Trümmern freut man sich auf ein wohlerhaltenes Hotel – dort Abendessen.

13. 09. 17
Neapel ist ein Kosmos für sich. Die Stadt, die für Außenstehende mitunter im Chaos zu versinken scheint, ist ein faszinierendes Konglomerat aus einer labyrinthartigen Altstadt, endlosen Neubauvierteln und zahlreichen Zeugnissen einer blühenden antiken Stadtlandschaft. Die Geschichte Neapels lässt sich bis ins 8. Jh. v. Chr. zurückverfolgen und es gibt kaum ein Jahrhundert, das im Stadtbild keine Spuren hinterlassen hätte. Normannischer, staufischer, französischer, spanischer und habsburgischer Fremdherrschaft ist es geschuldet, dass die Stadt am Golf, die im 16. Jahrhundert schon mehr als 300.000 Einwohner zählte, nie die wirtschaftliche Entwicklung nahm, die die günstige geografische Lage eigentlich vermuten lässt. Es ist unmöglich der zahllosen Sehenswürdigkeiten in wenigen Tagen Herr zu werden, deswegen wollen wir uns auf einige herausragende und typische Ziele beschränken. Da wir mit Pompeji und Herculaneum schon zwei wichtige Ausgrabungsstätten gesehen haben, ist ein Besuch des Archäologischen Nationalmuseums ein Muss. Es zählt zu den wichtigsten Antikenmuseen der Welt und glänzt mit zahlreichen Skulpturen und einer einzigartigen Kollektion antiker Gemälde. Ein Bummel durch die Altstadt führt uns zur frühgotischen Kathedrale S. Gennaro. Neben der Kirche und dem für Neapel so wichtigen Heiligen Gennaro interessieren uns auch die Katakomben. Außerdem beschäftigen wir uns mit typisch neapolitanischen Krippen in der Via San Gregorio Armeno und statten dem Castel Nuovo, das auf Karl I. von Anjou zurückgeht, einen Besuch ab. Abends entspannen wir beim Essen im Hotel.

14. 09. 17
Ein weiterer Ausflug in die Antike führt uns heute zu den römischen Landvillen im antiken Stabiae, heute Castellammare. 1749 entdeckte man die Überreste und grub sie auf Initiative der Bourbonen aus. Nachdem wir mit Pompeji und Herculaneum römische Stadthäuser gesehen haben, ist ein Blick in die „ländliche Antike“ eine schöne Ergänzung. Weiter geht es zur Villa von Oplontis in Torre Annunziata. 1964 stießen Archäologen auf die Überreset einer opulenten Villa vornehmer Römer. Die Villa ist mit mehr als 3000 m² überbauter Fläche die größte der Region und beeindruckt durch bestens erhaltene Wandmalereien. Ein abschließender Abstecher führt uns noch in die Stadt des Torquato Tasso, nach Sorrento. Wir unternehmen dort einen Bummel durch die reizvolle Altstadt. Angekommen im Hotel stärkt bald das Abendessen.

15. 09. 17
Der Vormittag gehört einem Ausflug zu den „Phlegräischen Feldern“ um Pozzuoli. Die außerordentlich intensive vulkanische Aktivität des Gebiets interessiert uns hier – ein Besuch des dampfenden und brodelnden Kraters Solfatara gibt eine Vorahnung von der Beschaffenheit des Erdinneren. Solfatara und der Vesuv sind in 10 km Tiefe mit einer gemeinsamen Magmakammer verbunden! In Pozzuoli selbst hebt und senkt sich daher der Boden periodisch, sodass die antiken Überreste wie das „Serapeion“ heute wieder im Wasser stehen. Der Nachmittag steht zu eigenen Erkundungen in Neapel zur Verfügung. Abendessen dann wieder im Hotel.

16. 09. 17
Da wir erst um 18:10 Uhr abfliegen, können wir auch den letzten Tag in Kampanien zu Erkundungen nutzen. Das werden wir mit einem Besuch der gigantischen Schlossanlage von Caserta tun. Hier tauchen wir ein in die königliche Vergangenheit Neapels – Karl III. von Neapel und Sizilien ließ hier von 1752 an seinem „Traum von Versailles“ bauen. Allein schon die schiere Größe beeindruckt, künstlerisch bedeutend sind aber vor allem das Treppenhaus und der 120 ha große Garten mit der großen Kaskade. Danach geht es dann über die kleine barocke Idealstadt S. Leucio zum Flughafen und unser Ausflug in zweieinhalb Jahrtausende Kultur- und Kunstgeschichte neigt sich dem Ende zu.

Änderungen im Ablauf und im Programm unter Vorbehalt.

  • Reisetermin
    10. - 16.9.2017
  • Abflug
    Sonntag, 10.09.2017 um 10:10 Uhr (laut Plan) - Flug: LH 334
  • Treffpunkt und Zeit
    - um 8:00 Uhr
    - Terminal 1, Ebene 2 (Abflug-/Check-In-Ebene)
    - beim „Informationsschalter 1“ hinter Eingang B (Mitte des Gebäudes)
  • Rückkunft
    16.09.2016 in Frankfurt gegen 20:45 Uhr (geplant)
  • Reisepreis pro Person
    Im Doppelzimmer 1.740,00 €
    Im Einzelzimmer 2.030,00 €

Leistungen:

  • • 2 x Flug mit der Deutschen Lufthansa: Frankfurt – Neapel – Frankfurt
  • • Flughafensteuern und -gebühren (i. H. v. 134,58 € p. P.)
  • • 2 x Transfer: Flughafen zum Hotel / Hotel zum Flughafen
  • • 6 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im exklusiven Hotel La Medusa
  • • 6 x Halbpension als 3-Gang Abendessen im Hotel
  • • Fahrten im modernen Komfort-Reisebus vor Ort entsprechend des Programms
  • • Ab Frankfurt Reiseleitung durch Kunsthistoriker Thomas Huth
  • • Zusätzlich durchgängig deutschsprachige Reiseleitung und örtliche Führungen durch Archäologin Frau Veronica Maresca
  • • Eintrittsgebühren: Schloss Caserta, Pompeji, Herculaneum, Archäologisches Nationalmuseum, Katakomben S. Gennaro, drei römische Villen Stabiae/Oplontis/Sorrento, Phlegräische Felder, Dom S. Andrea Amalfi, Villa Rufolo, Solfatara
  • • Reservierungsgebühren und Führungslizenzen
  • • Straßenmaut und Schwerlastgebühren
  • • Bustax und Parkplatzgebühren (i. H. v. 508,00 €)
  • • Reisepreissicherungsschein

Anschrift Hotel:

Hotel La Medusa
Passeggiata archeologica, 5
80053 Castellammare di Stabia
(folgenden Vereinigungen angeschlossen: Chateaux & Hotel Collection, Grace Grillo Distinctive Proprieties - Luxury Hotels, Ensamble Travel Group, Dimore d'epoca , Hotel di Charme)
http://www.lamedusahotel.com


Anmeldungen über:
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Schleidenstr. 22
60318 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 / 50 69 67 15
Fax: 069 / 50 92 76 95
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