Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Ostfriesland, Kunst und Kultur zwischen Jade und Ems
6-tägige Fahrt


Ostfriesenland kennt man im Süden Deutschlands meist nur als eine Landschaft, die von witztauglichen Zeitgenossen bewohnt wird und irgendwo da aufhört, wo das Meer anfängt. Vielleicht weiß man noch, dass der Ostfriese hoch gewachsen ist, damit er über die Deiche blicken kann und, dass ihm in punkto Teegenuss selbst ein Engländer kaum etwas vormachen kann. Wie schön aber seine Heimat ist, die nur allzu oft mühsam dem Wasser abgerungen werden musste, ahnen viele nicht. Das Land zwischen Jadebusen und Emsmündung steckt voller unberührter Landschaften, die mit ihrem eigentümlich unentschiednen Zustand zwischen Erde und Wasser und den schier endlosen Horizonten eine ganz eigene Faszination ausstrahlen. Hinzu kommt ein ungemein reicher kultureller Schatz aus Zeiten, in denen man durch den Seehandel reich geworden war. Städte wie Leer, Norden oder Jever prägen heute noch stolze Bürgerbauten. Die weit gestreuten Dörfer dagegen finden ihren Mittelpunkt meist in trutzigen alten Kirchen mit liebevoll gepflegtem Interieur und zumeist mit großartigen historischen Orgeln. Eine von ihnen weist sogar den schiefsten Turm der Welt auf, was schon die Reise nach Pisa sparen hilft.
Bei einer sechstägigen Reise in den Norden Deutschlands lernen Sie die vielfältigen Facetten der Region kennen. Neben hoher Kunst wie der Kunsthalle Emden mit ihren hervorragenden Beständen zur Kunst des 20. Jahrhunderts oder dem berühmten Häuptlingsgrab in der Stadtkirche zu Jever, werden wir uns aber auch Land und Leuten zuwenden und besuchen einen der größten Arbeitgeber der Region, die Meyer-Werft in Papenburg, nehmen an einer Tee-Zeremonie im schmucken Leer teil und werden dafür sorgen, dass die Krabbenpuler in Greetsiel nicht umsonst gepult haben!
Außerdem gilt unser Augenmerk der einstigen Residenzstadt Oldenburg, die immer ein wenig das noble Flair einer einstigen „Duodez-Metropole“ verbreitet. Besonders überraschen werden zwei Kleinode der Region, die in unseren Breiten völlig unbekannt sein dürften. Das ist zum einen die völlig intakte Barockfestung Bourtange, nur wenige Kilometer jenseits der niederländischen Grenze, und zum anderen einer der schönsten englischen Landschaftsparks in Deutschland, der Schlosspark von Lütetsburg.

Tag: 1 Nach der Abfahrt in Dieburg und Darmstadt geht es über die Autobahn gen Norden. Die lange Anfahrt unterbrechen wir, um eine der elegantesten Pavillon-Schlossanlagen des Rokoko, Schloss Clemenswerth von Johann Conrad Schlaun, zu besuchen.
Am späten Nachmittag Ankunft im Hotel Reichshof im Herzen der Nordener Altstadt.
Dort auch das Abendessen im Hotel.

 

 

Tag: 2 Der Vormittag ist ganz dem Schiffsbau gewidmet. Die Meyer-Werft in Papenburg ist weltweit bekannt für ihre Luxusliner und für die spektakulären Fahrten der großen Kreuzfahrtschiffe über die schmale Ems ins offene Meer. Wir werden am Vormittag die Werft besichtigen und zur Mittagszeit einen kurzen Spaziergang an den “Grachten“ von Papenburg unternehmen.
Später geht es über die niederländische Grenze nach Bourtange. Dort sehen wir die sensationell gut erhaltene barocke Wasserfestung im Stile Vaubans.
Rückfahrt nach Norden und Abendessen im Hotel.

Tag: 3 Ein kleiner Stadtrundgang macht uns mit den Sehenswürdigkeiten von Norden vertraut. Wichtigste Station dabei ist die Ludgeri-Kirche, in der wir bei einem kleinen Konzert die Arp-Schnitger-Orgel, eine der klangprächtigsten Norddeutschlands, genießen  werden.
Auch unser nächster Besichtigungspunkt ist purer Genuss: der große englische Garten des Schlosses Lütetsburg – ein Juwel unter Norddeutschlands Schlossgärten!
Und am Nachmittag geht es nach Greetsiel, einem netten Fischerstädtchen hinterm Deich. Hier können wir einen Blick auf eine der letzten Fischfangflotten an der deutschen Nordsee werfen.
Danach geht es zurück zum Abendessen ins Hotel nach Norden.

Tag: 4 Entlang der Küstenlinie erreichen wir das kleine Dorf Campen. Hier steht die vielleicht schönste mittelalterliche Dorfkirche Ostfrieslands mit eindrucksvoll bemalten gotischen Gewölben.
Auf dem Weg nach Emden machen wir noch einen kurzen Stopp in Surhusen und sehen aus gebührendem Abstand den laut Guiness-Buch schiefsten Kirchturm der Welt.
In Emden interessiert uns vor allem die Kunsthalle. Dort sehen wir neben den Bestände des Hauses die Ausstellung „Karl Hofer – Ein Suchender zwischen den Stilen“.
Und zum Ausklang des Tages wird es noch einmal richtig ostfriesisch: wir lassen uns im Tee-Museum in Leer in die Geheimnisse einer ostfriesischen Teezeremonie einführen.
Danach Rückfahrt nach Norden, Abendessen im Hotel.

Tag: 5 Heute lockt uns das östliche Ostfriesland mit dem alten Häuptlingssitz Jever. Dort gibt es in der Stadtkirche das besonders pompöse Grabmal des Häuptlings Edo Wiemkens. Außerdem werfen wir auch einen Blick auf das Schloss.
Zweites Ziel im Osten ist die größte Granitquaderkirche Frieslands, die trutzige romanische Dorfkirche in Sillenstede.
Und da uns eine „Metropole“ am Tag nicht genügt, besuchen wir auf dem Rückweg nach Norden noch die Verwaltungsmetropole Ostfrieslands Aurich. Hier machen wir einen Stadtrundgang, sehen das einstige Schloss und die bemerkenswerte reformierte Kirche.
Nach der Rückkehr nach Norden Abschiedsessen im Hotel.

Tag: 6 Den Tag der Rückreise nutzen wir, um uns mit einem Rundgang durch die einstige Herzogsresidenz Oldenburg von Norddeutschland zu verabschieden. Die Stadt bietet rund um Schloss und Stadtkirche noch viel vom Flair der ehemaligen Residenz, oft in den vornehmen Formen des Klassizismus.

Danach Rückfahrt über die Autobahn.

 

 

 






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