Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Drei Kaiserdome am Rhein
6-tätige Fahrt

 

Die Lande am Rhein waren für die Politik der Karolinger, Salier und Staufer ein Herzstück des Reiches. Sie setzten auf die Kirche als Stütze der Reichspolitik und Verwaltung, und dieses spiegelt sich vor allem in den künstlerischen Zeugnissen dieser Zeit wider. So entstanden gerade in den drei Städten mit größter römischer Vergangenheit, Mainz, Worms und Speyer drei gewaltige Kathedralbauten, die als Ausdruck des mittelalterlichen Reichsgedankens gesehen werden können. Mit diesen Bauten ist nicht nur ein Stück Mittelalter eindrucksvoll erlebbar, sondern auch ein Höhe- punkt romanischer Baukunst zu bestaunen.

Mit der lieblichen Landschaft am Rhein sowie den facettenreichen Weinen aus einem der klimatisch ver- wöhntesten Landstriche Deutschlands verschmilzt Ihr viertägiger Ausflug zu den drei Kaiserdomen zu einem genussvollen Kunsterlebnis.

1. Reisetag
Aus der Schweiz führt Sie Ihr Weg in das nördliche Elsass. Dort besichtigen Sie die Stiftskirche St. Peter und Paul in Neuwiller-Lès-Saverne, einem faszinierenden von der Karolingerzeit bis zur Gotik gewachsenen Kirchen-Ensemble. Eine Führung erschließt die ganze besondere Welt dieses seit heidnischer Zeit verehrten und besuchten Kult- platzes. Ein besonderer Schatz dieser „Kirchenfamilie“ ist einer der kostbarsten mittelal- terichen Teppichzyklen Europas. Auf dem Weg zu Ihrem Hotel,dem Leinsweiler Hof, nehmen wir die Gelegenheit wahr, die charmante Altstadt von Wissembourg kennen zu lernen. Wir unternehmen einen Rundgang durch die fachwerkreichen Gassen rund um die alles beherrschende Stifts- kirche.

2. Reisetag
Heute besuchen wir Mainz. Dort gilt ein ausführlicher Be- such dem Dom St. Martin sowie der Kirche St. Stephan, die als bekanntesten Kunstschatz moderne Fenster von Marc Chagall birgt. Das Umfeld der Mainzer Altstadt ist uns einen kurzen Spaziergang wert, wobei auch das „Haus zum Stein“, ein repräsentativer romanischer Wohnturm, seine Würdigung erfährt. In der Sektkellerei Kupferberg mit den tiefsten Sektkellern der Welt gibt's zum Abschluss Prickelndes zum Probieren. Am Nachmittag fahren wir am Rebenmeer des rheinhessischen Hügellandes entlang nach Worms. In der alten Burgundermetropole interessiert uns vor allem der großartige hochromanische Dom. Besonders eindrucksvoll ist die monumentale Westfassade und die türmereiche Silhouette. Worms war aber auch eines der wichtigsten Zentren des Judentums im Mittelalter, wovon noch die romanische Synagoge und der älteste Judenfriedhof Europas zeugen.
Der Abend klingt an diesem Tage aus mit einer kurzweiligen kommentierten Degustation im Johanneshof in Siebeldingen an der Deutschen Weinstrasse. Inmitten herrlicher Natur, um- geben von Weinbergen und vor dem Panorama des Pfälzerwaldes, lernen Sie im mediterran angelegten Garten eine Auswahl der hochgelobten Erzeugnisse des 17 Hektar großen Weinguts Dr. Steiner kennen. Dazu erwartet Sie wahlweise eine typische Pfälzer Vesper oder ein Gourmet-Buffet mit Köstlichkeiten aus Volker Krugs kreativer Regionalküche.

3. Reisetag
Über die Bundesstrasse erreichen wir die Pfalzmetropole Speyer. Natürlich wird dort erst der Dom, Europas größter romanischer Kirchenbau, machtvolles Denkmal des salischen Kaiserhauses, eingehend besichtigt. Inmitten der gut erhaltenen Altstadt liegen die Überreste der Mikwe, des jüdischen Ritualbades des 12. Jahr- hunderts. Auch diese sind einen Besuch wert. Danach lernen Sie die bedeutende Kirchenruine Limburg über Dürkheim kennen, die an der Stelle einer ehemaligen Stammburg der Salier errichtet wurde, und, der Legende nach, am selben Tag wie der Speyrer Dom gegründet worden sein soll. Mit einer Besichtigung der landschaftlich einmalig gelegenen Reichsburg Trifels, wo einst die Staufer die Reichskleinodien aufbewahrten, setzen wir einen beeindruckenden Schlusspunkt unter die heutige „Zeitreise“, bevor wir in Richtung Hotel aufbrechen.

4. Reisetag
Die erste Etappe der Rückfahrt führt uns mit einem „Grenzgang“ zwischen dem Pfälzer Wald und dem nördlichen Elsass von der Wein- strasse in den Wasgau: keine andere Landschaft im deutschsprachi- gen Raum überrascht durch eine so große Vielfalt bizarrer Felsfor- mationen. Im Mittelalter entdeckten die Burgenbauer diese Felstürme als idealen Grund, uneinnehmbare Befestigungen zu errichten. Im Rahmen unserer deutsch-französischen Grenzwanderung sehen wir die Ruinen Hohenbourg, Wegelnstein, Löwenstein und Fleckenstein. Besonders die Ruine Fleckenstein, die über weite Strecken in einen mehr als 45 Meter hohen Felsen hineingeschlagen worden ist, zählt zu den ungewöhnlichsten Burganlagen Europas. Als Zugabe winkt eine dünn besiedelte, wunderbar naturnahe Waldlandschaft!
Im landschaftlich reizvoll gelegenen „Gimbelhof“ mit Panoramablick auf die kurz zuvor eroberten Burgen geniessen wir zum Abschluss unserer Fahrt einen traditionellen elsässischen Baeckeoffe.





rundum kultur
Thomas Huth
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