Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Belgien zum dritten: Die Wallonie
6-tägige Fahrt


Die letzte Reise unserer dreiteiligen Belgien-Erkundung hat den sicher am wenigsten bekannten Teil des Königreichs zum Ziel, die französischsprachige Wallonie. Lange Zeit war sie mit ihren Bergwerken und der Schwerindustrie der deutlich wohlhabendere Part Belgiens, ist aber in der modernen Dienstleistungsgesellschaft hinter den flämischen Landesteil zurückgefallen. Die Städte der Wallonie können nicht mit den großartigen historischen Stadtbildern Brabants konkurrieren, dafür aber laden eine Fülle kulturhistorischer Kleinodien und einige reizvollere, ja sensationelle Landschaften.  

Tag 1: Am Anfahrtstag wird die Kulturmetropole Liège (Lüttich) mit ihren architektonischen Glanzlichtern von der Romanik bis hin zum brandneuen Bahnhofsbau des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava studiert. Das wechselvolle Schicksal der Stadt als Dauer-Zankapfel zwischen den verschiedensten Mächten hat die Metropole an der Maas zwar viel von ihrem historischen Erbe gekostet, aber Kirchen wie Saint-Jacques oder Saint-Paul, einige Straßenzüge der Altstadt und das hoch bedeutende romanische Bronzetaufbecken in Saint- Barthelmy lohnen einen Aufenthalt allemal.
Abends erreichen wir das Hotel in Dinant.

Tag 2: Vormittags wird Dinant erkundet, am Nachmittag eine einstündige Bootsfahrt auf der Maas unternommen. Von Bord geht es bei Schloss Freyr, das mit seinem schönsten barocken Terrassengarten Belgiens angesichts der schier erschlagenden Tallandschaft die menschliche Winzigkeit deutlich vor Augen führt und fühlbar macht. Nach einem Rundgang durch den Garten und das Schloss fährt der Bus zurück nach Dinant zum so genannten Couvent de Bethléem. Dieser Baukomplex erfuhr recht unterschiedliche Nutzungen und beinhaltet heute unter anderem das Leffe Haus. Im Zuge einer Besichtigung gibt es auch eine kleine Bierprobe und anschließend folgt ein ebenfalls dem Leffe Bier  gewidmetes Abendessen.    

Tag 3: Eine der beiden Tagesstationen ist Mons, das bis heute seine Stadtheilige in sehr traditioneller und opulenter Weise feiert. In der Stiftskirche Sainte-Waudru mit dem barocken Prozessionswagen der Heiligen Waltraud von Mons wird uns hiervon ein Eindruck vermittelt.
Außerdem werden wir den hübschen historischen Stadtkern kennen lernen – er erfährt zur Zeit ein intensives Lifting als Vorbereitung auf die Rolle der europäischen Kulturhauptstadt 2015.
Einen längeren Aufenthalt wird es in Tournai geben, das, ähnlich wie Mons, schon zu Zeiten der Merowinger eine besondere Rolle spielte. Ein ausführlicher Streifzug führt nicht nur durch die reizvolle Altstadt mit der riesenhaften romanisch-gotischen Liebfrauen-Kathedrale, sondern auch durch das Musée des Beaux-Arts. Hier gibt es eine herausragende Gemäldesammlung mit Werken von Campin bis Seurat zu bestaunen.

Tag 4: Auch Namur litt mehr unter seiner Festung, als dass es von dieser in Schutz genommen worden wäre. Die Festung ist einer der größten Wehrarchitekturen Europas und rechtfertigt allein schon einen Besuch der Hauptstadt der Wallonie. Neben der Zitadelle hoch über der Maas werden wir uns aber auch der Stadt widmen und mit Saint-Loup eine der eigenwilligsten Barockkirchen Belgiens erleben.
Zwei sehr unterschiedliche Schlösser locken in der Umgebung. Zum einen ist es das von Wasser umgebene Renaissanceschloss Jehay, das mit seinen Gärten und der Innenausstattung zu den Glanzlichtern der Wallonie zählt und zum anderen ist es Annevoie und sein liebenswürdiger barocker „Wassergarten“.

Tag 5: Einer der Höhepunkte der Reise ist der Besuch der ungemein imposanten Festung in Bouillon, die in eindrucksvoller Naturkulisse des bizarren Semoistales liegt. Sie zählt zu den ältesten Höhenburgen Europas, ist die Stammburg Gottfrieds von Bouillon, des vielleicht bekanntesten Kreuzfahrers, und konnte in ihrem mittelalterlichen Zustand recht gut über die Zeiten gerettet werden. Danach werden wir in Rochehaut den Blick über mehrere Semoise-Schleifen genießen und auf landschaftlich schöner Strecke zurück Richtung Dinant fahren und dabei der karolingisch-romanischen Dorfkirche in Celles einen Besuch abstatten. 


Tag 6
: Wir werden die Rückfahrt nicht auf direktem Wege angehen, sondern uns mit einer landschaftlich äußerst reizvollen Fahrt durch die Tälerlandschaft der Ardennen verabschieden. Dabei durchqueren wir unter anderem Rochefort und werden einem der nobelsten Bäder des 19. Jahrhunderts, Spa, einen Besuch abstatten. 







Leistungen

°Reiseleitung, Orts- und Objektführungen durch Kunsthistoriker, Bücherautor und Fotograf Thomas Huth
°Alle Fahrten im komfortablen Reisebus der Firma Brückmann-Reisen (Darmstadt)
°Alle Straßennutzungs- und Parkgebühren
°Fünf Übernachtungen inkl. Frühstück und Ortstaxe im Hotel Ibis Dinant Centre   
°Alle Eintritte und Führungen: Schloss Freyr, Couvent de Bethléem mit Leffe Haus (Dinant), Saint-Barthelmy und Musée des Beaux-Arts (Tournai), Festung Bouillon, Schloss Jehay, Wassergärten Annevoie, Festung Namur
°Bootsfahrt von Dinant nach Freyr
°Bierprobe und Drei-Gänge-Diner im Couvent Bethléem
°Reisepreissicherungsscheine
°Möglichkeit zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung
°Informationsmaterial







rundum kultur
Thomas Huth
Schleidenstraße 22
60318 Frankfurt am Main

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