Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Königsstädte und Naturwunder in Marokko
11-tägige Fahrt


Auf unserer Reise nach Marokko betreten wir nicht nur einen anderen Kontinent, sondern eine „Oase für die Sinne“ – voller Gegensätze, ein Konzentrat der Kulturen. Von leeren, kilometerlangen Atlantikstränden bis in das schneebedeckte Atlasgebirge mit Palmen und Wasserfällen, von Zedern- und Orangenhainen bis in zerklüftete Steinwüsten, von mauerumwehrten Festungsstädten bis in grüne Flussauen – hier treffen sich die vollen Farben Afrikas und sämtliche Wohlgerüche Arabiens. Von derartigen Sinneseindrücken berauscht begeben wir uns auf die Spur der wechselvollen und faszinierenden Geschichte des Landes, über die wir anhand reicher Zeugnisse und sachkundiger Begleitung jede Menge erfahren werden.     


Tag 1, Anreise von Marktheidenfeld zum Flughafen Frankfurt am Main. Flug mit der Royal Air Maroc nach Casablanca.
Nach der Ankunft am Flughafen Mohamed V. in Casablanca Transfer zum Hotel in Casablanca. Übernachtung in Casablanca.

Tag 2, Casablanca selbst werden wir uns am letzten Tag unserer Reise widmen und begeben uns daher nach dem Frühstück direkt zur Haupt- und Königsstadt Rabat. Rabat, auf einer ehemaligen römischen Siedlung errichtet, war zunächst ein „Ribat“, eine Festung der Araber mit zugehöriger Moschee und Palast, bis sie vom Almohadensultan Yacoub al Mansour zu einer prächtigen Hauptstadt ausgebaut wurde. Auf unserer Erkundung sehen wir den Königspalast (nur außen), die Meriniden-Sultansgräber der Chellah, das Mausoleum Mohameds V. und die Kasbah der Oudaias, eine Festung andalusischer Flüchtlinge.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Rabat.

Tag 3, Am Morgen geht es nach Meknes, eine der historischen Königsstädte. Die Berbergründung erlebte ihre Glanzzeit unter der fünfundfünzigjährigen Regierung Moulay Ismail, einem Bewunderer des französischen Königs Ludwigs XIV. Versailles nacheifernd entstand eine riesige Palastanlage, deren einstige Größe die Ruinen des vermeintlichen Pferdestalls für 12000 Araberhengste eindrucksvoll illustrieren. Außerdem blieb noch eines der schönsten Stadttore Marokkos, das Bab El Mansour, erhalten.
Danach führt uns der Weg nach Fes zunächst am Wallfahrtsort Moulay Idriss, der heiligen Stadt Marokkos, die noch heute das Grabmal des Begründers der Idrisiden-Dynastie birgt.
In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Ruinen der römisch-antiken Metropole Volubilis. Die Karthagergründung wurde vom römischen Kaiser Caracalla zu einer bedeutenden Stadt ausgebaut. Frei begehbar erleben wir auf einer Fläche von 60 Hektar ein sensationell gut erhaltenes römisches Ensemble aus Triumphbogen, Thermen und Wohnhäusern mit ungewöhnlich zahlreichen Mosaikfußböden.
Weiterfahrt in die älteste und ranghöchste der vier Königsstädte, nach Fes. Dort Abendessen und Übernachtung.

Tag 4, Der ganze Tag ist Fes, das die vielleicht bevölkerungsreichste Altstadt der Welt aufweist, gewidmet. Anfang des 9. Jahrhunderts wurde die Stadt an den Ufern des Oued Fes von Idris II. gegründet. Die Stadt blühte rasch auf und wurde zu dem überragenden Zentrum des Islams im Westen. Im 13. Jahrhundert zählte man fast 800 Moscheen in Fes und über 8000 Studenten besuchten hier eine der ältesten Universitäten der Welt. Fes steht wie keine andere Stadt des Landes für die Geschichte und die geistigen Traditionen Marokkos und keine andere Stadt ist so reich an Zeugen dieser Vergangenheit. Und keine andere Stadt war so oft und so lange Hauptstadt Marokkos (bis 1917) wie Fes. Wir werden uns Zeit nehmen das Labyrinth der Gassen und Gänge der Altstadt, die Handwerkerviertel ebenso wie das Universitätsviertel, einige Medersen, den Königspalast und das Judenviertel kennen zu lernen.
Abendessen und Übernachtung in Fes.

Tag 5, Nach unseren anstrengenden Stadtgängen der letzten Tage steht heute das Landschafts- und Naturerlebnis im Vordergrund. Marokko überrascht durch die außergewöhnliche Vielfalt seiner Landschaften und so ist auf der Strecke von Fes nach Erfoud für Extreme gesorgt. Wir lernen mit Ifrane einen Wintersportort kennen, der mit seinen Chalets und Fachwerkhäusern eher an den Schwarzwald als an den Mittleren Atlas denken lässt. Durch Zedernwälder arbeiten wir uns zum Zadpass (2178 m) hinauf um uns dann Kilometer für Kilometer der Sahara zu nähern. Auf dem Weg werden wir außerdem das wildromantische Ziz-Tal und die blaue Quelle von Meski sehen.
In unserem Zielort Erfoud dinieren und übernachten wir dann.

Tag 6, Wenn es das Wetter zulässt, beginnen wir den Tag sehr früh mit einer Wanderung zu den Sanddünen von Merzouge. Dort den Sonnenaufgang zu erleben ist ein einmaliges Erlebnis!
Entlang der Südseite des Mittleren Atlas erleben wir die wechselhafte Landschaft zwischen Hochgebirge und Wüste, sehen die wilde Todraschlucht, gönnen uns etwas „grün“ für die Augen im Oasental des Dadès und erreichen auf der Straße der Kasbahs schließlich Quarzazate. Neben einer alten Kasbah ist Ouarzazate eine moderne Stadt, die einst für die französische Fremdenlegion gegründet worden ist. Heute ist es mit seinen vielen Filmstudios auch das „marokkanische „Hollywood“ – Filme wie „Die Päpstin“, „Gladiator“ oder „Alexander“ wurden hier gedreht. Übernachtung in Ouarzazate und Abendessen.

Tag 7, Heute wollen wir richtig hoch hinaus und befahren den höchsten Pass Marokkos, den 2270 m hohen Tizi n’Tichka, von dem wir hoffentlich einen klaren Blick zum höchsten Gipfel Nordafrikas, dem Toubkal (4167 m) haben werden. Zuvor besuchen wir aber noch das Kasbah-Dorf Ait Benhaddou, das vielleicht malerischste Dorf Marokkos. Die Lehmbauten dienten schon vielen Filmen als Kulisse, es sei nur an „Laurence von Arabien“ oder „Sodom und Gomorha“ erinnert. Nach unserer Bergtour erreichen wir mit Marrakesch den exotischen Höhepunkt der Reise.
Abendessen und Übernachtung in Marrakesch.

Tag 8, Einen ganzen Tag tauchen wir in die Zauberwelt Marrakeschs ein. Wir sehen die große, immer noch von mächtigen Mauern geschützte Altstadt mit ihren weitläufigen Souks, einen echten alten Haremspalast, die Gräber der Saditendynastie und den Bahia-Palast. Wer mag, kann sich auf dem Djemaa el-Fna einen lästigen Zahn ausreißen lassen oder einem Schlangenbeschwörer bei der Arbeit zuschauen. Und die überquellende Blütenpracht des Gartens des Modeschöpfers Yves Saint Laurent wird einen farbigen Schlusspunkt unter einen wahrlich exotisch farbenfrohen Tag setzen.
Abendessen und Übernachtung in Marrakesch.

Tag 9, Heute geht es an die Atlantikküste, an der unser wichtigstes Ziel Essaouira heißt. Die Stadt ist eine der schönsten des Landes und wirkt hinter ihren wohl erhaltenen Festungsmauern wie ein Stück altes Spanien oder Portugal. Das ist kein Wunder, ist doch das heutige Essaouira eine Gründung der Portugiesen zur Unterstützung ihrer kolonialen Ambition im Wettbewerb mit Spanien gewesen. Berühmt ist die Stadt aber auch für ihre Tradition des Holzschnitzens.
Wie wir nach Essaouira gelangt sind, fahren wir auch wieder zurück nach Marrakesch. Sollte es die Zeit erlauben besuchen wir dabei noch das Menara-Bassin mit seinem Palmenhain am Stadtrand. Abendessen und Übernachtung in Marrakesch.

Tag 10, Am Vormittag haben Sie Gelegenheit zum Bummeln in Marrakesch, nach dem frühen Mittagessen geht es zu unserem letzten Ziel in Marokko, nach Casablanca. Wir unternehmen zunächst eine Stadtrundfahrt durch das marokkanische Wirtschaftszentrum Casablanca. Die weiße Stadt am Meer mit ihren vielen Erinnerungen an die französische Kolonialzeit ist sicher die am wenigsten marokkanische Stadt des Landes; dennoch lohnt ein Besuch, nicht zuletzt der Hassan-II.-Moschee wegen, die eine der weltweit größten Moscheen und mit ihrem 210 m hohen Minarett auch das höchste Bauwerk religiöser Bestimmung der Erde ist.Abendessen und Übernachtung in Casablanca.

Tag 11, Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen Casablanca zum Rückflug nach Frankfurt.

 

Leistungen:
°Bustransfer zwischen Marktheidenfeld und Flughafen Frankfurt/Main auf Hin- und Rückreise
°Hin- und Rückflug zwischen Frankfurt/Main und Casablanca mit Royal Air Maroc
°Alle Bustransfers und einheimische deutschsprachige  Reiseleitung in Marokko
°Reisebegleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth
°10 Übernachtungen inkl. Abendessen und Frühstück durchweg in 4-Sterne-Hotels
°Alle Eintritte und Führungen
°Morgenausflug zu den Merzouge-Sanddünen am Rande der Sahara
°Reisepreissicherungsscheine
°Informationsmaterial
°Möglichkeit zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung
°Vorbereitungsabend
 

 

 

 

 

 



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