Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Istrien–eine Symphonie aus Meer und Karst 6 tätige Fahrt

 

Istrien, die größte Halbinsel der Adria, ist seit der Antike altes Kulturland.
Römer, Venezianer und nicht zuletzt die Habsburger prägten das meerumfangene Dreieck zwischen Triest, Pula und Rijeka. Mediterrane Üppigkeit und karge Karstgebirge geben Istrien ein unverwechselbares Gesicht, für die kulturelle Vielfalt sorgen heute Italiener, Slowenen und Kroaten, die sich heute wieder wie vor Jahrhunderten in bereicherndem Nebeneinander den Besitz der Halbinsel teilen. Eine sechstägige Fahrt stellt Kultur und Natur Istriens vor und gewährt ebenso tiefe Einblicke in die Unterwelt des Karstes wie Ausblicke von lieblichen Küsten.

1. Tag: Anreise über die Salzburg, Villach und den Karawankentunnel nach Slowenien. Kurz nach der Grenze unterbrechen wir unsere Fahrt ans Meer, um uns einem etwas kleineren Wasser zu widmen, dem See von Bled. In ihm spiegeln sich eindrucksvoll die einstige Burg der Brixener Bischöfe auf schroffem Fels und die malerische Marieninsel - eines der schönsten Szenerien der Ostalpen. Über die Autobahn erreichen wir dann ..., unser zuhause für die nächsten Tage.

2. Tag: Der heutige Tag ist der italienischen Küste entlang des Karst gewidmet. Zunächst fasziniert die italienische Hafenstadt Triest (Trieste) durch ihre Prägung aus habsburgischen Zeiten. Von 1382 bis 1918 war Triest Habsburgs Tor zur Welt, der wichtigste Mittelmeerhafen zur Versorgung Wiens. Ein Rundgang wird mit dem alten Triest rund um Hafen, Börse und den Palast des Rathauses bekannt machen.
Unweit von Triest erhebt sich Schloss Miramare wie ein steingewordener Traum über den Wassern des Mittelmeeres. Erbaut für Erzherzog Ferdinand Maximilian, diente das zauberhafte Schloss inmitten schöner Gärten bis 1918 als Sommerresidenz der Habsburger.
Und auch die letzte Station des Tages, Schloss Duino, ist mit Erinnerungen an das Haus Habsburg verbunden. Das auf steilem Fels über dem Meer thronende burgartige Schloss gehört heute der Familie Thurn und Taxis und beherbergte so illustre Gäste wie kaiserin Elisabeth, Rainer Maria Rilke, Franz Liszt und Marc Twain.
Über die Autobahn kehren wir nach ... zurück.

3.Tag: Nach der strahlenden Küste erkunden wir heute die dunklen Geheimnisse des Karstes.
Über die Autobahn erreichen wir Adelsberg (Postojna) inmitten der bis zu 1800 Meter hohen Kalkkämme des Karstes. Unter den etwa 6000 bekannten Höhlen des Karstes zählt die Adelsberger Grotte mit mehr als 16 Kilometern Länge zu den eindrucksvollsten Höhlensystemen der Welt. Neben der Wunderwelt der Tropfsteingalerien erleben wir per Höhlenbahn und zu Fuß unterirdische Seen, Flüsse und einen Riesensaal, in dem sogar Sinfoniekonzerte stattfinden. Wer will kann mit dem Grottenolm, einem der merkwürdigsten und seltensten Lebewesen der Erde Bekanntschaft schließen.
Unweit von Adelsberg verschließt die Burg Predjamski Grad ein weiteres Höhlensystem. Die Burg ist die wohl eindrucksvollste Höhlenburg Europas und diente nicht nur dem Schutz der Einheimischen zum Schutz sondern auch nicht selten Räubern als Unterschlupf.
Nach dem besuch dieser eindrucksvollen Anlage geht es zurück ans Meer.

4. Tag: Ein Streifzug entlang der Küste Istriens führt heute nach Kroatien. Dort stehen die beiden alten venezianisch geprägten Küstenstädte Novigrad (Cittanova)und Porec (Parenzo)auf dem Programm. Novigrad bezaubert durch seine intime Altstadt hinter geschlossenen wehrhaften Mauern und die Zeugnisse seiner langen Geschichte. Die Siedlung, die schon in der Antike erst griechische, dann römische Kolonie war, glänzte von 524 bis 1831 als Bischofssitz.
Auch Porec hat heute noch erlebbare antike Wurzeln, aber seine wichtigste Sehenswürdigkeit ist die byzantinische Euphrasius-Basilika aus der zeit um 550. Die mit herrlichen Mosaiken ausgeschmückte Kirche steht seit 1997 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.
Die Rückfahrt bietet mit einem kleinen Abstecher zum venezianischen Festungsstädtchen Motovun (Montana) noch einen besonderen Leckerbissen. Zum einem gefällt die malerische Altstadt durch ihre Gassenbilder, zum anderen bietet sich vom Stadthügel ein grandioser Blick über die Hügel des Mirna-Tales und die Küste.
Von dort geht es an den großen Salzfeldern an der Dragonja entlang zurück nach ....

5. Tag: Ein Halbtagesausflug führt ins Hinterland von Triest. Zwei Attraktionen unterschiedlicher Art erwarten uns heute: eine entlegene Bergkirche mit kostbaren Fresken und edle Pferde in Lipica. Zunächst gehört unsere Aufmerksamkeit dem Gestüt Lipica, der Heimat der Lipizzaner der Wiener Hofreitschule. Wir werden einen Rundgang durch das Gestüt machen und einer Vorführung der wessen Pferde beiwohnen.
Die zweite Station des Tages gilt dem abgelegenen Bergdorf Hrastovlje (Cristoglie). Dort interessiert uns die romanische Wehrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit und der in ihr wohlerhaltene 500 Jahre alte Bildzyklus der Passion Christi und eines Totentanzes.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

6. Tag: Den Abschiedsschmerz von Slowenien soll ein Zwischenstopp in der Hauptstadt Ljubljana (Laibach) ein wenig lindern. Die überschaubare Metropole gilt unter Kennern als Geheimtipp unter den historischen Zentren Europas, ist die Stadt doch längst nicht so überlaufen wie etwa Salzburg oder Graz. Mit den beiden genannten Städten lässt sich im Stadtbild viel gemeinsames entdecken. Eine große Burganlage überragt auf steiler Höhe die alte Stadt, die sich zwischen Lubljanica und Burgberg drängt. Viel Erhaltenes aus Kaiser Franz Josefs Zeiten verleiht der charmanten Stadt einen ausgesprochen repräsentativen Charakter.
Nach dem nostalgischen Bummel durch die Stadt geht es über die Tauernautobahn zurück nach Eching. 
            

 

 

 





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