Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Englische Gärten im "Garten Englands"
6-tägige Fahrt

Die Engländer erfanden den Landschaftsgarten, durch den sie das Natürliche der ureigenen Landschaft nachahmten und mit höchster Gestaltungskraft zur Kunstform erhoben. Diese drückt englisches Wesen besser aus als alle anderen Gattungen der bildenden Kunst. Auf unserer sechstägigen Reise gehen wir – ausgehend von unserem Hotelstandort Royal Tunbridge Wells – einigen der hervorragendsten Schöpfungen anhand prächtiger Anlagen vom 18. Bis ins 20. Jahrhundert in den südlichen Grafschaften Surrey, Kent und Sussex auf den Grund. Natürlich widmen wir uns neben diesen Park- und Gartenanlagen, zu denen reizvolle Architekturensembles gehören, auch einigen küstennahen Städten.     

Tag 1: Nach der vormittäglichen Landung auf der Insel steigen wir vom Flugzeug in den Bus um, der uns zur ersten Reisestation bringt: Hampton Court. Der riesige Baukomplex aus dem 16. bis 18. Jahrhundert gewährt aufschlussreiche Einblicke in die englische Geschichte und ist eindrucksvolle Kulisse für eine Reihe „formaler“ Gärten aus Renaissance und Barock. Nach der Mittagspause reisen wir weiter zu dem vor gut 100 Jahren geschaffenen Hever Castle Garden, einer einzigartigen Reminiszenz an die alten Gärten Italiens, von William Waldorf Astor mit Hilfe von mehr als 1000 Arbeitern dem eintönigen Marschland abgerungen. Danach erfolgt die Weiterfahrt ins Spa Hotel in Royal Tunbridge Wells, wo uns ein Abendessen erwartet.

Tag 2: Morgens durchfahren wir die Hügellandschaft der Grafschaft Kent und erreichen unweit deren Hauptstadt die weitläufige Gartenlandschaft um Leeds Castle. Das eindrucksvolle Wasserschloss gilt Einigen als das weltweit schönste, nicht zuletzt weil es innerhalb einer sehr eigenwilligen Garteninszenierung liegt, die im frühen 20. Jahrhundert im Auftrag der Familie Astor entstand. Nach einer Erkundung des Gartens und des Schlosses widmen wir uns natürlich auch dem „guten alten England“, wie es selbst bei uns heute noch von so manchem altmodischen Teeservice grüßt: Ein Rundgang in Rochester, dem zweitältesten Bischofssitz der Insel, offenbart uns eine typische englische Kleinstadt mit Normannenburg und überdimensionierter Kathedrale – ein geschichtlich und künstlerisch hoch bedeutsames Zeugnis. Streckenweise den Ufern des River Medway folgend geht es danach zurück nach Tun Wells.

Tag 3: Morgendliches Ziel ist das nostalgische Vorzeigebad Brighton, das uns daran erinnert, dass die Engländer auch die „Erfinder des Seebades“ sind und damit Europas Urlaubskultur von Usedom bis Benidorm begründet haben. Das einstige Nobel-Seebad gibt sich heute in erster Linie als „dynamische“ Großstadt, hat aber dennoch Einiges aus seinen besten Tagen als „Badewanne der Upper-Class“ bewahrt. Den Höhepunkt unseres Rundgangs durch Brighton ist zweifellos die Besichtigung des Royal Pavilion, einem extravaganten Höhepunkt englischen Exzentrikertums. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf nach Sheffield Park and Garden. Bei diesem Meisterwerk Capability Browns, des „Papstes“ des englischen Gartenstils, handelt es sich zweifellos um einen Höhepunkt des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Tag 4: Heute nähern wir uns der Küste des Ärmelkanals, ohne aber das Meer direkt zu erreichen. Es hat sich nämlich in den letzten Jahrhunderten von den einst blühenden Hafenstädten Winchelsea und Rye zurückgezogen. Geblieben sind zwei malerische Kleinstädte, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nach ausführlichen Stadtrundgängen verbringen wir in Rye die Mittagspause. Die Rückfahrt nach Royal Tunbridge Wells wird uns mit einem der populärsten Englischen Gärten bekannt machen, nämlich mit der geschmackssicheren Schöpfung des außergewöhnlich Ehepaars Victoria „Vita“ Sackville-West und Harold „Hadji“ George Nicolson in Sissinghurst. Die Anlage erbringt den Beweis, dass Englands wohlhabender Adel der Tradition großartiger Gartenschöpfungen auch im 20. Jahrhundert neue Blüten hinzuzufügen vermochte.

Tag 5: Heute beginnt die Fahrt etwas später, da die reizenden Gärten in Pashley Manor erst um 11 Uhr öffnen. Die Anlage ist eher klein, dafür aber äußerst effektvoll komponiert und mit größter Sorgfalt gepflegt. Letzteres lässt sich von der zweiten Station des Tages, von Hastings, nicht generell sagen. Das Seebad hat offenbar schon bessere Tage erlebt, liegt aber sehr reizvoll zwischen den Küstenklippen und besitzt noch manch reizvolle Straßenpartie. Außerdem lohnt der Blick von der Burgruine, zu der wir hinauffahren werden. Mit Great Dixter House and Gardens lernen wir anschließend ein faszinierendes Anwesen mit einem baugeschichtlich kuriosen Häuserkomplex kennen. Christopher Lloyd, der Sohn des Initiatiors dieser Synthese, gehört der Reihe exzentrischer Persönlichkeiten an, deren Werken wir auf unserer Reise begegnen werden. Der Gartenbaukünstler und -Kundler ließ sich nicht nur als Buchautor, sondern auch im Fernsehen über sein Metier aus. Durch ihn wurde Great Dixter ein experimentierfreudiges Gartenkunstwerk, an dem sich mittlerweile der Lloyd-Schüler Fergus Garrett auslässt.   

Tag 6: Da der Rückflug erst nachmittags startet, nutzen wir den letzten Vormittag unserer Reise für einen Besuch von Painshill Park, der um die Mitte des 18. Jahrhundert vom kunstbeflissenen Adeligen Charles Hamilton, inspiriert nicht zuletzt durch seine Kavalierstour nach Italien, entworfen und umgesetzt wurde. Dieses sehr früh begonnene Projekt eines sentimentalen Landschaftsparks im Geiste der Aufklärung wurde nachweislich auch von Prinz Franz von Anhalt-Dessau besucht, der mit seinem Wörlitzer Gartenreich einen der ersten und zugleich gewaltigsten Ableger Englischer Gartenkunst unseres Kontinents schaffen ließ.

Leistungen:
°Reisleitung und Stadtführungen sowie Führungen in fast allen Objekten durch den Kunsthistoriker Thomas Huth
°Lufthansa-Linienflüge Economy, inklusive Flughafensteuer: Frankfurt–London Heathrow, London Heathrow–Frankfurt
°Sämtliche Fahrten in England durch die Firma Streamline Travel inklusive Park-, Einfahrts- und Straßennutzungsgebühren
°Fünf Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett und einem Drei-Gänge-Menü-Diner mit Kaffee im Spa Hotel**** in Royal Tunbridge Wells. Das Haus aus der Blütezeit des Kurtourismus‘ liegt in einem mehrere Hektar großen Park. Benutzungen des hoteleigenen Schwimmbads, der Sauna und des Tennisplatzes sind inbegriffen
°Kurtaxe in Royal Tunbridge Wells
°Sämtliche Reservierungsgebühren, Eintritte und Audioguide-Rundgänge
°Informationsmaterial
°Reisepreissicherungsscheine
°Möglichkeit zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung



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Thomas Huth
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