Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Eine Reise ins Herz der Donaumonarchie
über Linz an den Neusiedler See
6-tägige Fahrt

Der 1918 untergegangene habsburgische Vielvölkerstaat war eines der eigenwilligsten Staatengebilde, die es je auf Europas politischer Landkarte gegeben hat. Beinahe ein dutzend Nationalitäten lebten in diesem Staat, dessen wichtigste Lebensadern die Donau und ihre Zuflüsse waren. Wien und der Rand der ungarischen Tiefebene bildeten den Mittelpunkt dieses großen Reiches – hier leben bis heute die drei größten Volksgruppen dieser Donaumonarchie, Deutsche, Slawen und Ungarn, in unmittelbarer Nachbarschaft. So kann man die Vielfalt dieses untergegangenen Reiches heute noch auf engstem Raum erleben und dank der Europäischen Einigung wächst in diesem Dreiländereck wieder zusammen, was zusammen gehört, auch über die Sprachgrenzen hinweg. 
Bei einer sechstägigen Reise an den Neusiedler See werden wir nachforschen, was vom „Doppeladler“ blieb. Wir sehen die beiden wichtigsten Hauptstädte von k. und k.-Österreich, Wien und Bratislava, mit ihrem reichen historischen und architektonischen Erbe. Auf den Spuren der Familie Esterhazy, die oft bemüht war, zwischen Ungarn und Deutschen eine Brücke zu schlagen, werden wir im „ungarischen Versailles“, Schloss Fertöd, ebenso wandeln wie im burgenländischen Eisenstadt. Außerdem lernen wir mit dem Neusiedler See Mitteleuropas größten Steppensee kennen und erfreuen uns an den mal ebenen, mal tief in die Berge eingeschnittenen Flusslandschaften der Donau. Und den Auftakt zu dieser kleinen Zeitreise wird die einstige Residenz Kaiser Friedrichs III., die attraktive Barockstadt Linz, bilden.    

Nach dem Start am 1. Tag in Neu-Isenburg erreichen wir am Nachmittag die erste Station unserer Reise: Linz. Bei einer Stadtrundfahrt und einem Spaziergang rund um Österreichs größtem Platz, dem Hauptplatz, tauchen wir ein in die lange Geschichte der Stadt, die unter Friedrich III. sogar einmal die Rolle der Kaiserresidenz spielen durfte. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei auch der Besuch der größten Kirche Österreichs, des Mariä-Empfängnis-Doms, sein. Abends beziehen wir für eine Übernachtung das Steigenberger Hotel in Linz und essen dort zu Abend.


Am Morgen des 2. Tags machen wir uns auf den Weg nach Eisenstadt, unserem Aufenthaltsort der nächsten Tage. Auf dem Weg dorthin passieren wir den landschaftlich reizvollen Wienerwald, in dessen Herz die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz liegt. Das Kloster zählt zu den ältesten und wichtigsten der habsburgischen Stammlande und beeindruckt bis heute durch seine frühgotischen Kreuzgang und die reich ausgestattete Klosterkirche.
Am Fuße des Wienerwaldes liegt Laxenburg, eine der Lieblingssommerfrischen der Habsburger. Um das romantische Wasserschloss Franzensburg dehnt sich der wohl schönste englische Garten Österreichs. Beides ist uns einen Besuch wert bevor wir Eisenstadt erreichen, wo wir die nächsten vier Nächte verbringen werden.
  
Den 3. Tag beginnen wir mit dem Besuch des wohl erhaltenen Sopron. Die heute ungarische Stadt hieß früher Ödenburg und war die historische Hauptstadt der Region, die man heute Burgenland nennt. Ein Rundgang macht mit dem hübschen Hauptplatz bekannt und führt  vorbei an reizvollen Bürgerhäuser und Palais, denen man ansieht, dass Sopron die einzige ungarische Stadt ist, die nicht von den Türken zerstört wurde. Im benachbarten Fertöd besichtigen wir das „Ungarische Versailles“, eine Schlossanlage der berühmten kaisernahen Familie Esterházy. Die Fahrt durch die ursprüngliche Landschaft des Seewinkels, rundum den Neusiedler-, den größten mitteleuropäischen Steppensee, sorgt für das Naturerlebnis. Zurück in Eisenstadt komplettieren Besuche des Haydn-Mausoleums, des Schlosses und des berühmten Kalvarienbergs den Kunstgenuss. 

Tag 4 – Mit Bratislava (Pressburg) lernen wir heute eine Stadt kennen, die in ihrer langen Geschichte schon vielen Völkern Heimat war. Kelten und Römer siedelten hier, gefolgt von Deutschen, Ungarn und Slowaken. Heute ist die einstige Krönungsstadt der ungarischen Könige Hauptstadt der jungen Slowakei und erfreut sich wieder der Mittelpunktfunktion, die es im Reich der Habsburger an Wien hatte abtreten müssen. Ausgehend von der hoch über Stadt und Donau gelegenen Burg erkunden wir Bratislava mit dem Bus und zu Fuß, was uns in die ausgesprochen reizvolle Altstadt mit ihren zahlreichen Palais' und den Martinsdom führt.
Den Rückweg nach Eisenstadt nehmen wir durch die Hainburger Pforte, die den „Durchlass“ für die Donau vom Wiener Becken in die pannonische Tiefebene darstellt und Jahrtausende lang die große Einfallspforte vieler Völkerschaften von Osten nach Mitteleuropa war. Von den beiden großen Burgen, die über diese Pforte einst wachten, blieben nur Ruinen; genauso wie von der größten Römersiedlung Österreichs, Carnuntum. Wir werden bei einem Stopp das ausgedehnte Ruinenfeld kennenlernen und außerdem die höchst eindrucksvolle romanische Basilika Mariä Himmelfahrt in Bad Deutsch Altenburg besichtigen.

Den ganzen 5. Tag lang tummeln wir uns in Wien, „der Mutter vieler Völker“. Wir fühlen den historischen Puls der Metropole: sowohl direkt am Herz um Stephansdom und Hofburg, als auch an der Peripherie wie dem Leopoldsberg und dem Schloss Schönbrunn. Die unglaubliche Fülle verschiedenster Epochen und Bauaufgaben, die das Wiener Stadtbild auszeichnet, ist natürlich an einem Tag nicht im Detail zu fassen, deswegen versteht sich unser Wien-Besuch auch in erster Linie als großes Panorama der ehemaligen Kaiserstadt. Die großen Züge der Entwicklung dieser 2000 Jahre alten Stadt werden aufgezeigt, vom römischen Vindobona über das mittelalterliche Wien mit den Stephansdom bis hin zum imperialen Wien der Barockzeit und dem „Stilkarneval“ der berühmten Ringstraße soll der Bogen unserer kleinen Wien-Geschichte gespannt werden. 

Der 6. Tag ist der Rückreisetag. Nach Mittags- und Kaffepause entlang der Autobahnen erreichen wir um etwa um etwa 20:00 Uhr die beiden Ausgangspunkte in Neu-Isenburg und Frankfurt Südbahnhof / Diesterwegplatz.     

Leistungen
°Reiseleitung und die meisten Stadt- und Objektführungen durch Kunsthistoriker Thomas Huth       
°Reisen im modernen Bus der Firma Pitz Reisen / Neu-Isenburg, inkl. Straßennutzungs-Gebühren
°Eine Übernachtung im Hotel Steigenberger inkl. Frühstück und Drei-Gänge-Abendmenü
°Vier Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbüfett im Hotel Burgenland in Eisenstadt
°Ortstaxen Linz und Eisenstadt
°Alle Eintritte und Führungen
°Reiseführer (in Buchform)
°Reisepreissicherungsscheine
°Reiserücktrittsversicherung (ohne Reiseabbruchversicherung)





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Thomas Huth
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