Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Preußens Glanz –
Schlösser in Brandenburg
6-tägige Fahrt


Mit Fleiß, Geschick, Ehrgeiz und ausgefahrenen Ellbogen haben es die Kurfürsten von Brandenburg geschafft, aus ihrem Land, „des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse“, wie die Mark Brandenburg wegen ihrer mäßig fruchtbaren Böden wegen gerne genannt wurde, einen florierenden Staat zu machen. Als dann schließlich 1701 sogar die Königswürde „in Preußen“ errungen werden konnte, war das Land zwischen Elbe und Oder ein ernstzunehmender Machtfaktor in Mitteleuropa geworden. Dieser Karriere verlieh man durch zahlreiche Schlossbauten im 17. und vor allem im18. Jahrhundert dauerhaften architektonischen Ausdruck, so dass vor den Toren Berlins eine Schlösserlandschaft entstand, die im deutschsprachigen Raum kaum ihresgleichen findet. In und um Potsdam schuf man sich ein „preußisches Arkadien“ mit ungewöhnlichen Gärten und Schlossbauten, die vom privaten „Sommerhaus“ Friedrichs des Zweiten, genannt Sanssouci, bis hin zur „Fanfaronade“ des Neuen Palais oder der späten Blüte im englischen Landhausstil, dem Cecilienhof, reichen.
Bei einer sechstägigen Studienfahrt ins Berliner Umland liegt der Fokus auf Schlössern und Gärten zwischen Brandenburg, Rheinsberg und Königs Wusterhausen. Darüber hinaus stehen aber auch bemerkenswerte Kirchen wie der Brandenburger Dom oder die einstige Klosterkirche Lehnin und die Stadt Potsdam als Beispiel einer typischen absolutistischen Residenzstadt auf dem Programm. Eine Stadtrundfahrt wird sich dem barocken Berlin widmen.

Tag 1
Die Anreise nach Potsdam unterbrechen wir in der Stadt, die dem Land den Namen gab, in Brandenburg. Obwohl auch hier der historische Stadtkern im Laufe der letzten Jahrzehnte erhebliche Verluste hat hinnehmen müssen, ist dennoch brandenburgische Geschichte in bedeutenden Bauwerken erlebbar. Vor allem interessiert uns der romanisch-gotische Dom, dem wir pünktlich zu dessen 850tem Geburtstag unsere Aufwartung machen.
Danach werden wir uns den idyllischen Lauf der Havel bis Potsdam hinaufarbeiten wo wir unser Standquartier im Hotel Dorint beziehen werden.
Abendessen im Hotel.

Tag 2
Nirgendwo ist das untergegangene Preußen noch so intensiv erlebbar wie in Potsdam. Die kleine slawische Siedlung am morastigen Ufer der Havel verdankt Aufstieg und Größe einzig und allein den Vorlieben brandenburgisch-preußischer Herrscher für diesen Platz. Sie machten sie zur Residenzstadt und zum Refugium für von Berlin gestresste Regenten. Ein Name ist da gleichsam Programm: Sanssouci, „Ohne Sorge“.
Da die Fülle des Sehenswerten so groß ist, werden wir uns Potsdam in zwei Etappen erschließen. Ausgehend von Friedrichs Weinbergsschloss besuchen wir am Heiligen See das Marmorpalais und den Cecilienhof. Außerdem macht ein ausgedehnter Rundgang durch die Stadt mit deren verschiedenen Entwicklungsphasen bekannt. Nikolaikirche, die katholische Kirche, das Holländische Viertel, das Brandenburger Tor und das als Landtagsdomizil wiederaufgebaute Stadtschloss werden zu den Stationen unseres Spaziergangs zählen.

Tag 3
Leider hat unsere Hauptstadt mittlerweile auch Hauptstadtverkehr auf den Straßen, weswegen sich ein Sonntag noch am ehesten für eine Stadtrundfahrt anbietet. Diese soll heute zu Zielen führen, die für das preußische Berlin stehen, nicht für die Hauptstadt des Kaiserreichs. Zu unseren Stationen gehören neben dem Areal des einstigen Stadtschlosses und der Repräsentationsstraße „Unter den Linden“ natürlich auch das Forum Fridericianum, der Gendarmenmarkt die Schlösser Charlottenburg und Köpenick. Letztere sehen wir aber nur von außen.
Außerdem begeben wir uns noch in den Südosten Berlins und besuchen das Schloss Königs Wusterhausen. Der Ort erhielt seinen Namenszusatz „Königs“ anlässlich der Einweihung des Jagdschlosses, das sich der so genannte Soldatenkönig hatte errichten lassen. Das etwas altmodische Schloss erinnert aber auch an die nicht gerade angenehme Jugendzeit Friedrichs des Zweiten.  

Tag 4
Heute steht der zweite Teil unserer Potsdam-Erkundung auf dem Programm. Dazu zählt vor allem ein Besuch des Neuen Palais, das Friedrich II. als Denkmal für seinen Triumph im Siebenjährigen Krieg errichten ließ. Von dort folgen wir der Hauptachse des riesigen Parks, besuchen das Chinesische Haus und die in „frühchristlichen Formen“ errichtete Friedenskirche.
Außerdem werden wir per Schiff ein wenig die Havellandschaft erleben und uns auf die berühmte Pfaueninsel mit dem Schloss in Form einer künstlichen Ruine begeben.

Tag 5
Ein Tagesausflug führt uns heute zu einer besonderen Perle unter Brandenburgs Schlössern und Gärten: nach Rheinsberg. Weit weg von der Hauptstadt Berlin und der Residenzstadt Potsdam verlebte hier Friederich II. seine wie er selbst sagte „glücklichste Zeit“. Zusammen mit dem ausgedehnten Park hat sich mit dem Schloss ein wunderbar störungsfreies stimmiges Ensemble des 18. Jahrhunderts erhalten. Es erinnert nicht zuletzt auch an Friedrichs Bruder Heinrich und den Dichter Kurt Tucholsky.
Die zweite Station unserer heutigen kleinen Reise führt nach Oranienburg, wo das sorgfältig renovierte Schloss an die Herkunft preußischer Tugenden aus der geistig-religiösen Mitgift der Henriette Louise von Nassau-Oranien, der Gattin des Großen Kurfürsten, erinnert.
Nach dem Besuch des Schlosses kehren wir zurück nach Potsdam.

Tag 6
Auf der Heimreise nach Friedrichsdorf werden wir uns noch einmal mit den Wurzeln der brandenburgischen Herrschaft beschäftigen. Wir besuchen das ehemalige Zisterzienserkloster Lehnin, das bereits von den Askaniern im 12. Jahrhundert im Zuge des Landesausbaus gegründet worden war. Die romanisch-gotische Klosterkirche zählt zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Bauten Brandenburgs.
Nach der Besichtigung begeben wir uns endgültig auf die Heimreise.
    
Leistungen:
* Fahrt im modernen Reisebus der Firma Dürrnagel
* 5 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel Dorint Potsdam inklusive Frühstücksbüfett und
   Ortstaxe
* Abendessen am ersten Abend im Hotel Dorint
* Reiseleitung und Führungen durch den Kunsthistoriker Thomas Huth
* Eintritte in: Neues Palais, Schloss Sanssouci, Schloss Cecilienhof, Chinesisches Haus,
   Marmorpalais, Schloss Rheinsberg, Schloss Oranienburg, Schloss Königs Wusterhausen,
   Dom Brandenburg
* Fähre zur Pfaueninsel
* Lokale Führungen in: Schloss Cecilienhof, Marmorpalais, Schloss Rheinsberg,
   Schlossmuseum Oranienburg, Schloss Königs Wusterhausen
* Audioguides in Schloss Sanssouci und Neuem Palais
* Fotoerlaubnis für alle Häuser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
* Reisepreissicherungsschein
* Infomaterial über die Zielregion

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