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Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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„Musik für die Augen“ - alte und neue Bayreuther Gartenparadiese
3-tägige Fahrt


Unglück kann sehr glücklich machen! Wir heutigen genießen die Folgen des Unglücks der Wilhelmine; sie wird es wohl anders gesehen haben. Die Ehe der Lieblingsschwester Friedrichs des Großen mit dem Markgrafen von Bayreuth war nicht die Liebesgemeinschaft, die sie sich erträumt hatte, sondern letztlich das typische Zweckarrangement der Feudalzeit. So betrog sie ihr Mann mit ihrer besten Freundin und Wilhelmine flüchtete sich in die Kunst, schuf sich ihr eigenes Paradies. Es hat überdauert, das Bayreuther Paradies, und verzaubert noch heute mit wunderbar poetischen Gartenschöpfungen und dem wunderbar eleganten „Bayreuther Rokoko“. Zu diesen historischen Gärten wird sich 2016 eine Neuschöpfung gesellen: die bayerische Landesgartenschau in den Auen des Roten Mains. Ein willkommener Anlass der Bayreuther Gartenkultur wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Tag 1
Vom Frankfurter Südbahnhof startend geht es über die Autobahn auf direktem Wege nach Bayreuth. Dort angekommen widmen wir uns gleich zwei Lieblingskreationen der Markgräfin Wilhelmine: dem markgräflichen Opernhaus und dem Neuen Schloss. Das Opernhaus zählt zu den prächtigsten erhaltenen Barocktheatern und war der wichtigste Repräsentationsraum des gesamten Bayreuther Hohenzollernstaats. Derzeit wird das Haus renoviert, was zu Einschränkungen bei den Besichtigungen führen kann. Das Neue Schloss dagegen ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer Not eine Tugend gemacht wird. Die knappen Finanzen zwangen beim Neubau zu Sparsamkeit: Einfallsreichtum ersetzte aufs Angenehmste Prachtentfaltung.
Den Schlusspunkt des Tages setzt ein Besuch des Schlösser- und Gartenensembles der Eremitage vor den Toren der Stadt. Aus einer Einsiedelei für den Bayreuther Hof entwickelte sich hier ein faszinierendes Gartenkunstwerk eigener Prägung, in dem drei Philosophien der Gartenkunst vereint sind: der Landschaftsgarten, der französische Garten und der sentimentale Garten
Danach fahren wir zum Viersternehotel Rheingold am Rande der Bayreuther Altstadt.  

Tag 2
Heute lernen wir das Bayreuth Jean Pauls kennen, „wagnern“ ein wenig und besuchen die beiden neusten Gartenschöpfungen der Stadt, den Botanischen Garten der Universität und die bayerische Landesgartenschau. Im Rahmen unseres Bayreuth-Rundgangs sehen wir die eindrucksvolle Stadtkirche, die barocken Straßenzüge, die Villa Wahnfried (nur Außenbesichtigung) und die ungewöhnliche wie auch prächtige Ordenskirche Sankt Georgen.
Für die Landesgartenschau hat man die Auenlandschaft des Roten Mains völlig neu gestaltet. Der 45 Hektar große Park stellt nun eine grüne Verbindung vom Hofgarten in der Bayreuther Innenstadt bis zur Eremitage dar. Inspirieren ließen sich die Gartenmacher von den Schöpfungen Wilhelmines und daher trägt der neue Park konsequenterweise den Namen „Wilhelminenaue“ und ist im Sinne der Markgräfin „Musik für die Augen“.
Außerdem unternehmen wir noch einen informativen Rundgang durch den Botanischen Garten der Universität – er ist ökologisch ausgerichtet und präsentiert Pflanzengesellschaften aus den verschiedenen Klimazonen der Erde.
Übernachtung im Hotel Rheingold. 

Tag 3
Der Tag der Rückfahrt bietet noch einige Höhepunkte. Zunächst begeben wir uns nach Donndorf vor den Toren Bayreuths. Hier besuchen wir Schloss und Park Fantaisie. Ein großer englischer Garten dehnt sich vor einem hoch gelegenen Barockschloss, ein kontrastreiches, aber dennoch stimmiges Bild. Im Schloss sehen wir das bayerische Museum für historische Gartenkunst.
Wilhelmines Spuren führen uns dann in das nahe gelegene Sanspareil. Hier ließ die Markgräfin ein Waldstück mit bizarren Felsen in einen der ungewöhnlichsten Landschaftsgärten Europas verwandeln. Wir wandeln auf den Spuren des Abenteurer Telemachs durch den verwunschenen Hain und besuchen den zauberhaften „Morgenländischen Bau“.
Von Sanspareil führt uns eine landschaftlich reizvolle Strecke durch die ungemein pittoreske Tälerlandschaft der Fränkischen Schweiz, die selbst wie ein großer Landschaftsgarten wirkt, nach Forchheim, von wo wir auf der Autobahn auf schnellstem Wege wieder nach Frankfurt zurückkehren werden.

Änderungen im Ablauf der Reise oder des Programmes bleiben unter Vorbehalt

Leistungen:

  • 2 x Übernachtung mit Frühstück im Hotel Rheingold Bayreuth
  • Ortstaxe
  • Moderner Komfort-Reisebus der Firma Dürrnagel, Würzburg
  • Der Bus steht die gesamte Reisedauer vor Ort zur Verfügung
  • Durchgängige Reiseleitung und Führungen durch Kunsthistoriker Thomas Huth
  • Eintritte und Reservierungsgebühren: Landesgartenschau Tageskarte, Eremitage/Altes Schloss, Botanischer Garten, Schloss Fantaisie und Gartenkunstmuseum, Neues Schloss
  • Straßen- und Parkplatzgebühren
  • Informationsmaterial, Literatur über die Region
  • Reisepreissicherungsschein

Reiserücktrittsversicherung

Abschluss - mit oder ohne Selbstbeteiligung - auf Anfrage über rundum kultur möglich.


Anmeldungen über:
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Schleidenstr. 22
60318 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 / 50 69 67 15
Fax: 069 / 50 92 76 95
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