Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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Weltkulturerbe Altstadt Bamberg – „Geschenk eines Jahrtausends“
Kooperation 3 mit dem Deutschen Architektur Museum Frankfurt
Tagesfahrt

Weil es nicht wehrhaft war, musste es sich nie wehren! Bamberg war die größte deutsche Stadt, die keine Stadtmauer besaß und dennoch oder gerade deswegen ist sie in keinem historischen Krieg zerstört worden. Da auch der Zweite Weltkrieg nur kleine Wunden geschlagen hat, ist Bambergs Stadtkern in einer Vollständigkeit erhalten, wie man sie in Mitteleuropa nur selten findet. Initialzündung für die Entwicklung einer bedeutenden Stadt war die Stiftung des Bistums Bamberg durch Kaiser Heinrich II. im Jahre 1007. Zu Füßen des Dombergs, auf der Regnitzinsel und jenseits des rechten Regnitzarms entwickelte sich bald darauf eine Siedlung, die dank des Bischofssitzes von Anfang an auch Mittelpunktfunktion hatte. Mal mit- und oft auch gegeneinander schufen Geistlichkeit, Bürger und Bauern im Laufe der Jahrhunderte die einzigartige Stadtgestalt, in der heute noch ablesbar ist, wo Klerus, wo Handel und wo die Gärtner dominierten. Schließlich hat das baufreudige 18. Jahrhundert die „Schlussredaktion“ für das Stadtbild übernommen, so dass Bamberg heute auf den ersten Blick wie eine freundliche Barockstadt wirkt. Wie so oft täuscht dieser erste Blick und bei näherer Betrachtung schält sich ein Kunstwerk des Städtebaus aus dem Mittelalter heraus.
Bei einer Tagesfahrt nach Bamberg geht es vor allem um die Stadt als „Flächendenkmal“ ihrer eigenen Geschichte, ihrer eigenen Baukultur. Aber wie in jedem guten Ensemble gibt es auch hier die Solisten, die für die besonderen Glanzlichter sorgen. Im Bamberg sind es in erster Linie die Kirchenbauten, die dem Stadtbild Konturen verleihen. Allen voran der großartige spätromanische Dom St. Peter und St. Georg mit seinem berühmten Skulpturenschmuck. Neben dem Dom sind auch noch das Kloster Michelsberg, die ehemalige Jesuitenkirche St. Martin und die Obere Pfarre Stationen unseres Rundgangs. Zahlreiche Palais der Kleriker, des Adels und der Bürger, das „Mühlenviertel“ sowie die Domimmunität mit Alter Hofhaltung und Neuer Residenz runden das Bild dieses „Geschenks eines Jahrtausends“ ab.



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Thomas Huth
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