Rundum Kultur

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky)

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BruesselEin verlängertes Wochenende beim „wilden Markgraf“ und sanften Rokoko
3-tägige Fahrt

Ansbach, die alte Residenzstadt der fränkischen Hohenzollern, lässt allsommerlich ihren „wilden Markgrafen“ mit opulenten Rokokospielen hochleben. Das ist in unseren Tagen genau die richtige Manier, des festfreudigen prachtliebenden Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich zu gedenken. Die Zeitgenossen sahen das sicher anders, hinterließ er ihnen doch einen überschuldeten nicht mehr sanierungsfähigen Staat, sozusagen ein Griechenland an der Rezat.
Bei einer dreitägigen Standortreise nach Mittelfranken tauchen wir in diese vergangene Welt ein. Freilich wird nicht nur gefeiert, handelt es sich doch um eine Studienreise zum Kennenlernen der Kunst- und Kulturgeschichte Mittelfrankens und besonders des brandenburgisch ansbachischen Adels.

Erster Tag: Nach der Abfahrt in Friedrichsdorf erreichen wir gegen Mittag des mittelalterlichen Minnesänger Wolframs Eschenbach mit seiner wohl konservierten Altstadt. Im Anschluss wird die ehemalige Zisterzienserabtei in Heilsbronn besucht. Die heute wieder ihrem romanischen Urzustand angenäherte Kirche diente bis ins 17. Jahrhundert als Grablege des Zweiges der Hohenzollern, aus dem der „Wilde Markgraf“ Karl Wilhelm Friedrich hervorgehen sollte. Am späten Nachmittag beziehen wir das auf einem Hang über der Residenzstadt gelegene ****Hotel Drechselsgarten und essen dort gemeinsam zu Abend.

Der zweite Tag in Ansbach ist ganz besonders der Rokoko-Spurensuche gewidmet. Fündig werden wir vor allem im Innern der Gumbertuskirche, das im 18. Jahrhundert neu dekoriert wurde, sowie in den hübschen Straßenzügen der Karlsvorstadt. Danach profitieren wir auf einem geführten Rundgang von dem Glücksfall, der die seit 1746 nicht wesentlich veränderte, heute museal genutzte Synagoge Ansbachs vor der Zerstörung durch das Naziregime bewahrte. Am Abend genießen wir eine besondere Veranstaltung im Rahmen der Festivitäten, die seit über 60 Jahren von den Ansbachern regelmäßig initiiert werden. Die elegante Prachtentfaltung des Rokokos feiert in einer modischen, musikalischen und tänzerischen Inszenierung mit allerlei pyrotechnischen Effekten fröhliche Urständ.

Dritter Tag: Der Abreisetag ist vor allem den Schlössern des Wilden Markgrafen gewidmet. Nach dem Frühstück gibt es einen Rundgang im Ansbacher Residenzschloss und auf dem Heimweg begegnen wir in Triesdorf dem eigens(?) zur Falkenjagd angelegten Schloss Carl Wilhelm Friedrichs.

Abfahrt: Freitag, 5. Juli 2013 um 8:30 in der Cheshamer Straße (gegenüber „Schuh Braun“) in Friedrichsdorf.
Rückkunft: Sonntag, 7. Juli 2013 gegen 19:00 ebenda.
**Ein Zustieg ist schon um 8:00 am Rebstockgelände in Frankfurt möglich**

Leistungen
°Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Thomas Huth
°Fahrten im komfortablen Reisebus der Firma Pitz-Reisen
°Zwei Übernachtungen und Frühstücksbüfetts und einmal Abendessen im ****Hotel Drechselsgarten in Ansbach
°Alle Eintritte und Führungen
Eintritt für abendliche Festveranstaltung der Ansbacher Rokokofestspiele  
°Reisepreissicherungsscheine
°Möglichkeit zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung
°Informationsmaterial

 

 






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Thomas Huth
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60318 Frankfurt am Main

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